# KI-Agenten entwickeln lassen

> Ein KI-Agent ist Software, die eine wiederkehrende Aufgabe in euren Systemen selbstständig erledigt: Er liest den Eingang, arbeitet mit Werkzeugen wie CRM, ERP oder Ticketsystem, liefert ein prüfbares Ergebnis und übergibt an einen Menschen, sobald seine Zuständigkeit endet. twigbit entwickelt solche Agenten als Software in euren eigenen Stack, mit Evals, Freigaben und einer Kennzahl, und hält sie im Betrieb: Modellwechsel, Regressionen und Wartung eingeschlossen.

URL: https://www.twigbit.ai/de/ki-agenten
Published: 2026-09-10
Author: Moritz Morgenroth (Co-Founder & Geschäftsführer)
Area served: Deutschland, Österreich, Schweiz

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## Ergebnisse

- **3,9×** Return des Support-Triage-Agenten bei Projektron im ersten Jahr.
- **−58 %** mediane Zeit bis zur ersten Antwort auf Support-Tickets bei Projektron.
- **27 %** Kosteneinsparpotenzial, das der Agent für A2Mac1 in den analysierten Lieferketten fand.
- **2.900 €** Festpreis für den Discovery Sprint, eine Woche, vollständig auf das Deployment angerechnet.

## In fünf Schritten zum Agenten im Betrieb

1. **Ablauf auswählen und vermessen** Ein Postfach, ein Eingangskanal, ein Vorgang, der vielfach am Tag anfällt. Wir halten fest, wie hoch Volumen, Fehlerquote und Bearbeitungszeit heute sind, damit „besser“ am Ende eine Zahl hat.
2. **Discovery Sprint, eine Woche, 2.900 €** Wir schneiden die Rolle zu: Aufgabe, Inputs, erwartetes Ergebnis, Ausnahmen, benötigte Zugriffe. Dazu die Evaluationskriterien, an denen das Deployment gemessen wird, und eine Go-/No-Go-Empfehlung mit kalkulierter Roadmap.
3. **Bauen und integrieren** Der Agent entsteht als Software in eurem Stack: angebunden an CRM, ERP, Ticketsystem, Microsoft 365, Slack oder Langdock. Rechte nach dem Minimalprinzip, Datenflüsse dokumentiert, Evals auf historischen Fällen vor dem ersten Live-Lauf.
4. **Mit Freigabe live gehen** Jede folgenreiche Aktion wird zunächst von einem Menschen freigegeben. Autonomie gibt es danach pro Aktionstyp, gegen gemessene Fehlerraten. So bleibt die Verantwortung dort, wo sie hingehört, und der Agent verdient sich seinen Spielraum.
5. **Betrieb und Wartung** Monitoring mit Alarmen, Evals bei jeder Änderung an Prompt, Modell oder Vorsystem, Modellmigrationen, Kosten- und Token-Budgets und ein monatliches Review an der vereinbarten Kennzahl. Der Umfang wächst, wenn die Zahl stimmt.

## Was nach dem Go-live im Preis steckt

- **Monitoring und Alarme** Jeder Lauf hinterlässt Eingabe, Kontextquellen, Tool-Aufrufe, Modellversion, Ergebnis und Freigabe. Abweichungen melden sich, bevor sie im Postfach eurer Kunden auffallen.
- **Evals als Regressionstest** Einige hundert historische Fälle mit bekanntem Ergebnis. Die Suite läuft bei jeder Änderung an Prompt, Modell oder Vorsystem, und eine Änderung geht erst live, wenn sie besteht.
- **Modellwechsel** Anbieter kündigen Modellversionen ab und ändern Preise. Wir migrieren, messen den Kandidaten gegen die Eval-Suite und halten einen Rollback bereit, bevor die neue Version live geht.
- **Kosten- und Token-Steuerung** Budgets pro Lauf und pro Monat, Modellwahl nach Aufgabe, ein Kostenbericht im Review. Ein Agent, der leise teurer wird, ist ein Wartungsfall, kein Naturgesetz.
- **Rechte, Daten und Freigaben bleiben bei euch** Identitäten, Berechtigungen, Daten und Freigaben liegen in eurem Haus. Ihr seid Betreiber im Sinne des EU AI Act. Wir verantworten Code, Evals, Migrationen und Regressionen, wie jeder Softwarelieferant mit Wartungsvertrag.
- **Monatliches Review** Eine Kennzahl, die Fehlerklassen des Monats, die offenen Vorschläge. Danach entscheidet ihr, ob der Agent mehr Aktionen autonom ausführt, mehr Vorgänge übernimmt oder so bleibt, wie er ist.

## Was ein KI-Agent ist und was ihn von einem Chatbot unterscheidet

Ein Chatbot antwortet auf eine Frage; danach ist der Vorgang vorbei. Ein KI-Agent erledigt eine Aufgabe. Er startet oft ohne Chat, etwa durch eine eingehende E-Mail oder ein neues Ticket, liest den Vorgang, holt sich den Kontext aus euren Systemen, führt mehrere Schritte aus und hinterlässt ein Ergebnis dort, wo eure Arbeit tatsächlich stattfindet: als Auftragsentwurf im ERP, als klassifiziertes Ticket in der richtigen Queue, als vorbereitete Antwort im Postfach.

Technisch besteht ein Agent aus vier Teilen. Das Sprachmodell liefert Sprachverständnis und Urteil. Die Werkzeuge geben ihm Zugriff auf eure Systeme, etwa ein CRM, ein Ticketsystem oder eine Preisliste. Das Gedächtnis hält fest, was im laufenden Vorgang bereits passiert ist. Die Regeln legen fest, was er ohne Rückfrage tun darf. Im Betrieb läuft das als Schleife: Ziel, nächster Schritt, Werkzeug, Ergebnis prüfen, weitermachen oder abgeben. Genau hier liegt der Unterschied zur klassischen Automatisierung. Das Ziel steht vorher fest, der Weg dorthin nicht.

Die Mehrzahl der „Wir brauchen einen Agenten“-Gespräche endet bei uns in einem Workflow mit einem einzigen, eng begrenzten agentischen Schritt. Für die meisten Geschäftsprozesse ist das das bessere Design. Autonomie ist eine Fähigkeit und ein Risiko zugleich; sie wird pro Aktionstyp verdient, gegen gemessene Fehlerraten. Die Abgrenzung im Detail steht im Glossar unter [KI-Agent](/glossary/ai-agent) und [agentischer Workflow](/glossary/agentic-workflow).

## Welche Abläufe sich für den ersten Agenten eignen

Ein guter Kandidat hat drei Eigenschaften: Er kommt oft vor, hat einen erkennbaren Eingang und ein prüfbares Ergebnis. Der Nutzen entsteht selten dort, wo eine ganze Rolle ersetzt werden soll. Er entsteht in den Vorgängen, die vielfach am Tag anfallen und jedes Mal dieselben zwei oder drei Systeme berühren.

- **Support-Triage.** Jede eingehende Anfrage lesen, klassifizieren, eine erste Antwort aus der Wissensbasis entwerfen, in die richtige Queue leiten, bei niedriger Konfidenz an einen Menschen eskalieren. Bei Projektron klassifiziert der Agent 71 % der Tickets automatisch und hat die mediane Zeit bis zur ersten Antwort um 58 % gesenkt.
- **Auftragserfassung.** Bestellungen kommen als PDF, Freitext-Mail oder Scan, jeder Kunde in seinem Format. Der Agent liest die Bestellung, gleicht Positionen gegen den Artikelstamm ab, markiert Unstimmigkeiten und legt einen Auftragsentwurf an. Ein Mensch bestätigt.
- **Lieferanten- und Kunden-E-Mails im Einkauf.** Auftragsbestätigungen, Verzugsmeldungen, Preisänderungen und Reklamationen werden klassifiziert, mit Kontext aus ERP und CRM angereichert und als Antwortentwurf oder interne Eskalation weitergereicht.
- **Angebotsvorbereitung.** Anfrage lesen, Stammdaten und Preisliste ziehen, einen Angebotsentwurf mit offenen Punkten vorbereiten, den der Vertrieb prüft und verschickt.
- **CRM-Pflege und Follow-ups.** Kontakte anlegen, Interaktionen loggen, Recherche zu neuen Leads, Erinnerungen an fällige Follow-ups. Bei uns macht das [Chameleon](/agents/revenue-operations).
- **Content-Recherche und Entwürfe.** Themen recherchieren, Quellen sammeln, Entwürfe im Ton des Hauses vorbereiten, die ein Mensch freigibt. Bei uns macht das [Woodpecker](/agents/marketing).
- **Reporting und Anomalien.** Vereinbarte Kennzahlen beobachten, wesentliche Änderungen untersuchen, Befunde mit Quellen und offenen Fragen aufbereiten. Bei uns macht das [Seagull](/agents/data-analyst).

Warnsignale sind unklare Ziele, irreversible Entscheidungen ohne Freigabe und Vorgänge, die zu selten vorkommen, um eine Eval-Suite zu füllen. Ein Agent, der über Menschen entscheidet, etwa Bewerbungen rankt oder Kreditwürdigkeit bewertet, ist ein Hochrisiko-System nach dem EU AI Act und kein erster Agent.

Vier Agenten bringen wir aus dem eigenen Betrieb mit: [Woodpecker](/agents/marketing) für Content, [Chameleon](/agents/revenue-operations) für das CRM, [Seagull](/agents/data-analyst) für Reporting und [Lynx](/agents/seo-accessibility) für SEO und Barrierefreiheit. Sie laufen bei uns täglich, und ihre Rollen, Evals und Rechtemodelle sind der Ausgangspunkt, wenn euer Ablauf einem davon ähnelt.

## Integration in gewachsene IT-Strukturen

Ein Agent ist Software in eurem Stack, keine weitere Plattform mit eigenem Login. Wir bauen ihn an die Systeme, die ihr habt: CRM wie HubSpot, Salesforce oder Pipedrive, euer ERP, Ticketsysteme wie Zendesk, Jira oder Freshdesk, Microsoft 365 oder Google Workspace, Slack oder Teams. Wo ihr bereits Langdock, ChatGPT Enterprise oder Copilot einsetzt, liefern wir den Agenten dort hinein, über MCP-Server und Skills, damit eure Leute in der Oberfläche bleiben, die sie kennen. Wie das technisch funktioniert, steht unter [Model Context Protocol](/glossary/model-context-protocol).

Drei Prinzipien gelten in jedem Projekt. Erstens Rechte nach dem Minimalprinzip: Der Agent bekommt genau die Zugriffe, die seine Aufgabe braucht, und Identität wie Berechtigungen liegen in eurem IAM, nicht bei uns. Zweitens dokumentierte Datenflüsse vor dem ersten Live-Lauf: Welche Quelle, welches Modell, welche Region, welche Aufbewahrung. Drittens kein Lock-in: Code, Prompts, Evals und Konfiguration liegen in eurem Repository. Wir arbeiten wie jeder Softwarelieferant mit Wartungsvertrag, und der Vertrag regelt den Exit, bevor der Agent live geht.

Beim Hosting gibt es drei Wege: Modellanbieter mit EU-Region und Auftragsverarbeitungsvertrag, europäische Anbieter, oder [Modelle in eurer eigenen Infrastruktur](/glossary/on-premise-ai), wo Datenlage und Aufgabe es verlangen. Die Wahl fällt im Sprint, gemeinsam mit eurer IT und eurer Datenschutzbeauftragten, und steht danach in der Dokumentation.

## Datenschutz, DSGVO und EU AI Act

Ein Agent, der E-Mails liest und euer CRM abfragt, verarbeitet den ganzen Tag personenbezogene Daten. Die Fragen dazu sind bekannt, und wir beantworten sie im Design, nicht im Nachhinein. Die Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO wird dokumentiert, in der Regel über eine Interessenabwägung. Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung behalten eine wirksame menschliche Prüfung, wie Art. 22 sie verlangt, und „wirksam“ heißt hier: Wer 400 Ergebnisse am Tag abnickt, prüft nicht. Der Modellanbieter wird als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 eingebunden, mit Vertrag, Subprozessorenliste und einer klaren Antwort darauf, wo die Inferenz läuft. Wo Kunden- oder Beschäftigtendaten systematisch verarbeitet werden, steht vor dem Go-live eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35. Das Retrieval bleibt auf den aktuellen Vorgang begrenzt, und jeder Lauf wird vollständig protokolliert. Dieselben Protokolle erfüllen die Rechenschaftspflicht der DSGVO, die Pflichten aus dem AI Act und euren eigenen Debugging-Bedarf.

Der [EU AI Act](/glossary/eu-ai-act) gilt gestaffelt. Die Pflicht zur KI-Kompetenz nach Art. 4 gilt seit Februar 2025, die Transparenzpflichten nach Art. 50 seit August 2026, die Übergangsfristen für Hochrisiko-Systeme laufen bis 2027 und teils darüber hinaus. Ein Triage- oder Auftragserfassungs-Agent mit menschlicher Prüfung ist kein Hochrisiko-System. Hochrisiko ist KI, die über Menschen entscheidet. Driftet ein Agent vom Sortieren des Bewerbungspostfachs zum Ranken von Kandidaten, hat er die Risikoklasse gewechselt, und genau dagegen ist die Rolle geschnitten.

Ihr seid Betreiber im Sinne der Verordnung. Das heißt: Identität, Berechtigungen, Daten und Freigaben liegen bei euch, und die Menschen, die den Agenten beaufsichtigen, verstehen, was er tut. Wir verantworten Code, Evals, Modellmigrationen und Regressionen. Diese Aufteilung steht im Vertrag.

## Was Betrieb und Wartung konkret heißen

Der Go-live ist der Anfang der Arbeit. Modellanbieter kündigen Versionen ab. Ein Vorsystem ändert ein Feld. Eine Kollegin passt eine Vorlage an, und der Agent liefert plötzlich anders. Nichts davon ist ein Fehler im Agenten, und alles davon ist ein Wartungsfall.

Deshalb gehört zu jedem Agenten von uns eine Eval-Suite aus einigen hundert historischen Fällen mit bekanntem Ergebnis, die bei jeder Änderung an Prompt, Modell oder Vorsystem läuft. Dazu Monitoring mit Alarmen, Kosten- und Token-Budgets, ein Rollback auf die letzte funktionierende Version und ein monatliches Review an der vereinbarten Kennzahl. Was das im Einzelnen bedeutet und wie sich die Verantwortung zwischen Betreiber und Lieferant aufteilt, steht in den beiden Ratgebern [KI-Agenten betreiben](/blog/ki-agenten-betreiben) und [KI-Agenten Wartung](/blog/ki-agenten-wartung).

## Was es kostet

Unsere Preise stehen auf der Seite. Das Erstgespräch dauert 30 Minuten und kostet nichts. Der Discovery Sprint kostet 2.900 € zum Festpreis und dauert eine Woche; am Ende stehen die Agentenrolle, die Evaluationskriterien und eine Go-/No-Go-Empfehlung mit kalkulierter Roadmap. Deployments starten ab 7.900 € Setup, Betrieb und Wartung ab 2.400 € pro Monat. Der Sprint wird innerhalb von 90 Tagen vollständig auf ein Deployment angerechnet.

Was den Preis treibt: die Zahl der Integrationen, die Datenlage, der Kontrollbedarf, also wie viele Aktionstypen eine Freigabe brauchen, und das Volumen. Was ihn nicht treibt: die Größe eures Unternehmens. Das Angebot nach dem Sprint macht Umfang, Setup, laufende Kosten, Kennzahl und Exit explizit.

## Woran Agentenprojekte scheitern

Am Modell liegt es fast nie. MITs Project NANDA hat 300 Enterprise-Deployments untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass rund 95 % der GenAI-Piloten keinen messbaren Effekt auf die GuV haben. RAND schätzt nach Interviews mit 65 erfahrenen Engineers, dass mehr als 80 % der KI-Projekte scheitern, doppelt so oft wie IT-Projekte ohne KI. Die Gründe wiederholen sich: Dem Agenten fehlt der saubere Zugriff auf die Systeme, in denen die Arbeit passiert. Niemand hat definiert, was ein gutes Ergebnis ist. Die Übergabe an den Menschen fehlt, und beim ersten Grenzfall bleibt der Vorgang liegen. Nach dem Go-live kümmert sich niemand.

Unser Vorgehen ist auf diese vier Ursachen geschnitten: Der Sprint liefert die Erfolgsdefinition, die Integration den Zugriff, der Freigabemodus die Übergabe, der Wartungsvertrag den Betrieb. Wie die Engineering-Disziplin dahinter aussieht, steht in [KI, die in der Produktion überlebt](/blog/shipping-ai-that-survives-production).

## Warum ein Engineering-Team

twigbit ist ein Team aus Senior-Software-Engineers in Berlin, das sich selbst mit Agenten betreibt. Vertrieb, Marketing, Reporting und Teile der Entwicklung laufen bei uns über dieselben Agenten, die wir ausliefern. Was wir dabei über Evals, Kontextpflege und Rechtemodelle lernen, steckt im nächsten Projekt.

Unser Angebot ist Software, die eine Kennzahl bewegt, und die Verantwortung dafür im Betrieb. Bei Projektron hat der Support-Triage-Agent im ersten Jahr 3,9× seinen Einsatz zurückgebracht; bei A2Mac1 hat der Agent 27 % Kosteneinsparpotenzial in den analysierten Lieferketten gefunden. Beide Fälle stehen mit Namen und Ansprechpartnern weiter unten. Fragt sie.

## So startet ihr

Bringt einen wiederkehrenden Ablauf mit, oder eine Produktidee. In 30 Minuten klären wir, ob er klar, häufig und kontrollierbar genug für einen Agenten ist, was Integration oder Entwicklung daraus machen können und was der kleinste sinnvolle erste Schritt wäre: Sprint, vorbereiten oder bewusst warten.

<Sources
  title="Quellen"
  items={[
    {
      label: "The GenAI Divide: State of AI in Business 2025",
      href: "https://fortune.com/2025/08/18/mit-report-95-percent-generative-ai-pilots-at-companies-failing-cfo/",
      source: "MIT Project NANDA, via Fortune",
    },
    {
      label: "The Root Causes of Failure for Artificial Intelligence Projects and How They Can Succeed",
      href: "https://www.rand.org/pubs/research_reports/RRA2680-1.html",
      source: "RAND Corporation",
    },
    {
      label: "Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung / AI Act)",
      href: "https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024R1689",
      source: "EUR-Lex",
    },
    {
      label: "Orientierungshilfe: Künstliche Intelligenz und Datenschutz",
      href: "https://www.datenschutzkonferenz-online.de/media/oh/20240506_DSK_Orientierungshilfe_KI_und_Datenschutz.pdf",
      source: "Datenschutzkonferenz (DSK)",
    },
    {
      label: "Building effective agents",
      href: "https://www.anthropic.com/engineering/building-effective-agents",
      source: "Anthropic",
    },
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## Was Unternehmen fragen, bevor sie einen KI-Agenten entwickeln lassen

### Was kostet es, einen KI-Agenten entwickeln zu lassen?

Das Erstgespräch kostet nichts. Der Discovery Sprint kostet 2.900 € zum Festpreis: eine Woche, am Ende stehen die Agentenrolle, Evaluationskriterien und eine Go-/No-Go-Empfehlung mit kalkulierter Roadmap. Deployments starten ab 7.900 € Setup, Betrieb und Wartung ab 2.400 € pro Monat. Der Sprint wird innerhalb von 90 Tagen vollständig auf ein Deployment angerechnet. Was den Preis treibt, sind Integrationen, Datenlage und Kontrollbedarf, nicht die Größe eures Unternehmens.

### Wie lange dauert es bis zum ersten produktiven KI-Agenten?

Der Sprint dauert eine Woche. Ein erstes Deployment mit Freigabeschleife braucht danach in der Regel vier bis acht Wochen; die Spanne hängt an der Zahl der Integrationen und an der Datenlage. Das Angebot nach dem Sprint nennt die Dauer für euren Fall. Autonome Aktionen kommen danach schrittweise dazu, sobald die Fehlerraten es zulassen.

### Wer übernimmt Betrieb und Wartung des Agenten?

Wir, im Rahmen eines Wartungsvertrags ab 2.400 € pro Monat: Monitoring, Evals bei jeder Änderung, Modellmigrationen, Kostensteuerung und ein monatliches Review. Identität, Berechtigungen, Daten und Freigaben bleiben bei euch. Wenn ihr den Betrieb später selbst übernehmen wollt, ist das im Vertrag vorgesehen: Code, Prompts, Evals und Dokumentation liegen in eurem Repository.

### Wie geht ihr mit Datenschutz und DSGVO um?

Wir dokumentieren vor dem ersten Live-Lauf Datenflüsse, Zugriffe, Modellanbieter, Subprozessoren und Aufbewahrung. Modellanbieter werden per Auftragsverarbeitungsvertrag mit EU-Region eingebunden; wo die Datenlage es verlangt, laufen Modelle bei europäischen Anbietern oder bei euch. Folgenreiche Entscheidungen behalten eine wirksame menschliche Prüfung. Eine pauschale Compliance-Zusage ersetzt diese Prüfung nicht; eure Datenschutzbeauftragte sitzt ab Woche eins mit am Tisch.

### Was verlangt der EU AI Act von uns als Betreiber?

Ein Triage- oder Auftragserfassungs-Agent mit menschlicher Prüfung ist kein Hochrisiko-System. Für euch als Betreiber gelten trotzdem die allgemeinen Pflichten: KI-Kompetenz der Menschen, die den Agenten beaufsichtigen (Art. 4, seit Februar 2025), Transparenz gegenüber Betroffenen (Art. 50, seit August 2026) und die Einstufung jedes Use Cases, bevor er gebaut wird. Wir liefern die Einstufung, die Protokolle und die Dokumentation, die ihr dafür braucht.

### Wie integriert ihr KI-Agenten in bestehende IT-Strukturen?

Als Software, die an eure Systeme angebunden wird: CRM, ERP, Ticketsystem, Microsoft 365 oder Google Workspace, Slack oder Teams. Wo ihr Langdock, ChatGPT Enterprise oder Copilot einsetzt, liefern wir den Agenten dort hinein, über MCP-Server und Skills. Der Agent bekommt genau die Zugriffe, die seine Aufgabe braucht, und eure IT behält Identität und Berechtigungen. Es kommt keine weitere Plattform mit eigenem Login dazu.

### Wir nutzen bereits ChatGPT Enterprise, Copilot oder Langdock. Brauchen wir trotzdem einen Agenten?

Ein Chat-Zugang wartet auf Prompts; jeder Lauf muss von einem Menschen angestoßen werden. Ein Agent bekommt eine abgegrenzte Aufgabe, startet selbst, wenn ein Vorgang eingeht, und liefert das Ergebnis in eurem System ab. Beides passt zusammen: Eure Leute bleiben in der Plattform, die sie kennen, und der Agent übernimmt dort den wiederkehrenden Teil der Arbeit.

### Wie messt ihr, ob der Agent funktioniert?

Vor dem Bau legen wir eine Kennzahl fest, zum Beispiel Zeit bis zur ersten Antwort, Anteil automatisch klassifizierter Vorgänge oder Bearbeitungskosten pro Fall. Dazu kommt eine Eval-Suite aus historischen Fällen mit bekanntem Ergebnis, die bei jeder Änderung läuft. Bei Projektron waren das 3,9× Return im ersten Jahr und 58 % weniger Zeit bis zur ersten Antwort. Ohne Zahl gibt es kein Deployment.

### Arbeitet ihr in ganz Deutschland und in Europa?

Ja. Wir haben einen Standort, Berlin, und arbeiten mit Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, überwiegend remote und mit Vor-Ort-Terminen, wo sie den Sprint oder die Einführung beschleunigen. Verträge nach deutschem Recht, Dokumentation und Reviews auf Deutsch, Hosting in der EU. Details pro Region stehen auf den Seiten für Deutschland, DACH und Berlin.

### Welche Abläufe eignen sich für den ersten Agenten?

Wiederkehrende Arbeit mit erkennbarem Eingang, prüfbarem Ergebnis und genug Volumen: Support-Triage, Auftragserfassung aus PDF und Freitext, Lieferanten- und Kunden-E-Mails im Einkauf, Angebotsvorbereitung, CRM-Pflege, Reporting. Warnsignale sind unklare Ziele, irreversible Entscheidungen ohne Freigabe und Vorgänge, die seltener als ein paar Mal am Tag vorkommen.

### Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Agenten und einem Chatbot?

Ein Chatbot ist eine Oberfläche: Ein Mensch fragt, das System antwortet, danach ist der Vorgang vorbei. Ein Agent ist ein Arbeitsablauf. Er startet oft ohne Chat, etwa durch eine eingehende E-Mail, führt mehrere Schritte in euren Systemen aus und hinterlässt ein Ergebnis. Ein Agent kann ein Chat-Fenster haben; er braucht keins.

### Können wir den Agenten später selbst übernehmen?

Ja. Code, Prompts, Evals, Konfiguration und Dokumentation liegen von Anfang an in eurem Repository; Identität und Berechtigungen liegen in eurem IAM. Der Wartungsvertrag regelt Handover und Exit, bevor der Agent live geht. Ein Wechsel ist dann ein Übergabetermin, kein Migrationsprojekt.

## Wo wir arbeiten

- [KI-Agenten entwickeln lassen in Berlin](https://www.twigbit.ai/de/ki-agenten/berlin): twigbit sitzt in Berlin-Kreuzberg und entwickelt, integriert und wartet KI-Agenten für Unternehmen und Startups in der Stadt. Sprint-Termine vor Ort oder bei uns in der Yorckstraße, Referenzen Projektron und Thermondo. Discovery Sprint 2.900 €, Deployment ab 7.900 €.
- [KI-Agenten entwickeln lassen in Deutschland](https://www.twigbit.ai/de/ki-agenten/deutschland): twigbit entwickelt, integriert und wartet KI-Agenten für Unternehmen in ganz Deutschland. Ein Standort in Berlin, Zusammenarbeit remote und vor Ort, Verträge nach deutschem Recht, Hosting in der EU. Discovery Sprint 2.900 €, Deployment ab 7.900 €, Wartung ab 2.400 € pro Monat.
- [KI-Agenten entwickeln lassen in Deutschland, Österreich und der Schweiz](https://www.twigbit.ai/de/ki-agenten/dach): twigbit entwickelt, integriert und wartet KI-Agenten für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Standort in Berlin, Zusammenarbeit remote, Vor-Ort-Termine nach Aufwand. DSGVO in Deutschland und Österreich, revidiertes DSG in der Schweiz. Sprint 2.900 €.
